Kreta
Wander und Genussreisen für Alleinreisende

"Kretas Geheimnis ist tief; wer seinen Fuß auf diese Insel setzt, spürt eine seltsame Kraft in die Adern dringen, und die Seele weitet..."   Nikos Kazantzakis

Wander- und Genussreisen für  Alleinreisende auf der Insel der Götter.

Lebe dein Alleinreisen verbunden mit der Geselligkeit einer Gruppe!

Verbringe die freie und ungezwungene Urlaubszeit, die zu deinem Leben passt und genieße auch den Spaß und das Zusammensein mit der Gruppe.

 

Ich liebe es zu wandern und ich liebe Kreta

Mein Anspruch bei meinen Angeboten für Dich ist,       - dass du dich um nichts kümmern musst, außer             deinen Urlaub zu genießen,                                           - dass du nicht alleine bist, sondern ich 24/7 vor Ort        bin, sodass du immer einen Ansprechpartner hast.

Ich will dir nicht einfach nur Kreta zeigen, ich will, dass du Kreta mit all deinen Sinnen er-lebst. Und das, abseits vom Massentourismus, in Kleingruppen mit max. 6 TeilnehmerInnen. 

Das schreibt die Presse über meine Wander- und Genussreisen

Wandern auf Kreta

Auf Kreta erwanderst du dir die faszinierende Natur mit ihren grandiosen Schluchten.

Die kretische Natur ist unvergleichbar, der Kreter sagt: "Kreta ist keine Insel, Kreta ist ein Kontinent".

So ist der Osten, sowohl landschaftlich, als auch von der Bevölkerung selbst her völlig unterschiedlich und das drückt sich sogar in den Speisen aus. 

Doch am besten drückt es Nikos Kazantzakis aus: "Kretas Geheimnis ist tief; Wer seinen Fuß auf die Insel setzt, spürt eine seltsame Kraft in die Adern dringen, und die Seele weiten."

Kulinarik auf Kreta

Die kretische Küche besteht zu einem großen Teil aus vegetarischen Speisen. Sie hebt sich auf ihre ganz eigene Art von der des griechischen Festlandes ab.
Dabei sind die Speisen bekömmlicher und überhaupt nicht vergleichbar mit den gängigen griechischen Menüs in Deutschland.
Aus dieser Küche entstand auch die "Kretadiät".

Die Schönheiten Kretas

Die einzigartige Landschaften sind atemberaubend und verzaubern nicht selten die Menschen. 

   Ein kretisches Sprichwort sagt:                           "Wer einmal auf Kreta war kommt immer wieder, aber nur so lange bis er bleibt".

Auch die Verschiedenartigkeit der Landschaft ist bemerkenswert, so unterscheidet sich der eher karge unberührte Osten vom meist recht warmen mittleren Süden und dem bewaldeten und wilden Westen Kretas. 

So wie die Landschaft sich ändert, so ändern sich auch die Speisen, ja sogar die Oliven und das Öl schmecken anders. Manche sagen; "Kreta ist keine Insel, es ist ein Kontinent".

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Ich freu mich über deinen Anruf!

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Für alle die nach Kreta wollen. Ob du Wanderungen suchst oder Unterkünfte, ob du die schönsten Strände kennenlernen willst oder Tavernen suchst, ob du Mietwagen brauchst oder Outdooraktivitäten willst und sogar ganze Urlaube planst, hier findest du alles was du für einen unvergesslichen Urlaub auf der Insel der Götter brauchst.

 

 

 

Heute möchte ich mal über Kretas Wilden Westen erzählen.

Da mich viele angeschrieben haben und gefragt haben wie es so auf Kreta eigentlich ist, möchte ich heute einfach mal kurz Kretas Wilden Westen beschreiben.

Der Westen unterscheidet sich schon in der Vegetation vom kargen Osten.

Hier gibt es Stellen, da kam ich mir vor als wäre ich im Schwarzwald, Tannenbäume und bewaldete Gegenden. Auch die Schluchten sind tief und wild.

Da wäre natürlich Europas größte Schlucht zu nennen, die Samaria-Schlucht. Die Wanderung fängt bei ca. 1200 Höhenmeter an und endet nach etwa 16 Km am Meer. Um wieder zurück zu kommen muss man mit der Fähre zum nächsten Ort fahren, denn Autos gibt es in Agia Roumeli nicht. Doch Einsamkeit gibt es in dieser Schlucht nicht, denn sie wird täglich (je nach Saison) von mehreren hundert Wanderlustigen erwandert.

Viel reizvoller empfinde ich die kleine Schwester der Samaria-Schlucht, die nicht weit entfernte Agia Irini-Schlucht. Auch sie ist gut ausgebaut und dennoch wild.

Diese ca. 3 Std Wanderung, bei der man am Ende mit einer Taverne belohnt wird, ist natürlich ein echtes Muss, mit deutlich weniger Touristen und in meinem „Kretas Wilder Westen“ Programm enthalten.

Desweiteren sind die Imbrosschlucht, die Aradenaschlucht und die Myli(Mühlen) Schlucht sehr wandernswert.

Die Imbrosschlucht ist eine recht einfach zu begehende Schlucht, mit der engsten Stelle Kretas bei der die senkrechten Fälswände mit beiden Händen zu berühren sind.

Die Aradenaschlucht hat in der Mitte eine kleine Hürde die es zu überwinden, oder zu umlaufen gilt. Auch hier kommt man am Strand an. Dauer ca 2 Std. daher kann man sie auch gut wieder zurück laufen um zum Auto zu gelangen.

Die Mühlenschlucht mit ihren ca. 30 Mühlen ist auch eine gut ausgebaute und einfach wanderbare Schlucht. Dauer ca 1,5 Std pro Weg. Und Egal wo mas sie beginnt, am Umkehrpunkt ist immer eine Taverne in der man sich stärken kann.

Die Strände in Kretas Wildem Westen.

Fangen wir mit dem Strand von Preveli an. Nach einem kleinen Abstig, der es echt in sich hat, kommt man zum Strand. Die Besonderheit ist hier, dass, dadurch dass ein kleiner Fluss mündet, man hier die Möglichkeit hat sowohl im Salzwasser als auch im Süsswasser zu baden. Auch wenn der Fluss meist deulich kälter ist, lohnt es sich mal rein zu gehen. Leider ist der Weg durch den Palmenwald gesperrt, aber man kann ihn vom Wasser erlaufen, indem man durch den Fluss watet.

So erfrischt kann man sich wieder auf den Rückweg machen und den Aufstieg bewältigen.

Wenn man oben ankommt ist man so geschwitzt, dass man gleich wieder runter gehen könnte.

Festes Schuhwerk ist hier echt erforderlich.

Der Strand von Balos oder auch die Piratenbucht genannt: Es gibt 2 Möglichkaiten dort hin zu gelangen. 1. Mit der Fähre oder wenn man deutlich mehr Mühen auf sich nehmen möchte über den Landweg. Dieser geht über eine ca. 9 Km lange „Holperstrecke“ für die man knapp eine Stunde mit dem Auto braucht und richtig durchgeschüttelt wird. Am Parkplatz angekommen geht auch hier ein ca ½ stündiger Weg los, der wirklich tolle Ausblicke auf die Bucht bereit hält.

Erwartet wird man mit seichtem und dadurch recht warmen Wasser. Doch was man runter muss, muss man auch wieder hoch :-))

Der Strand von Farlassana ist auch recht reizvoll und lädt zum Baden und erholen ein. Er ist nicht so geschützt und direkt aufs offenen Meer gerichtet.

Doch nun zum (wie ich finde) schösten Strand des Westens: Elafonisi, karibikfeeling pur. (im südlichsten Westen Kretas). Auch wenn die Fahrt dorthin etwas länger dauert und dieser Strand doch recht touristisch ist, es lohnt sich auf jeden Fall. Man wird auch hier mit seichtem, warmen, kristallklarem Wasser belohnt. Der Sand ist leicht rosa gefärbt. Durch das seichte Wasser gelangt man auf eine Insel, die man erkunden kann. Wenn man in östlicher Richtung am Meer entlang geht, kommt man auf den E4, diesem folgend erreicht man in ca einer ¾ Stunde einen meist einsamen Strand. Doch vorsicht, der Weg hat es in sich.

Natürlich gibt es noch viele weitere Strände im Westen, bsp. Sweetwater Beach, aber das soll es erst mal gewesen sein mit der Bescheibung. Hernach folgen die Städtle Chania, Rethymnon und auch kleinere Ortschaften. Bleibt gespannt....

Die Städte in Kretas Westen.

Fangen wir mit meiner Lieblingsstadt auf Kreta an. Erste Siedlungsspuren aus dem Altstadtviertel Kastelli reichen bis in die Jungsteinzeit 3400 bis 3000 v. Chr. zurück. Damit ist Chania eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Siedlungsstätten Europas. Auch die Römer, Venezianer und  Türken haben in Chania ihre Spuren hinterlassen. Wenn du einmal nach Chania kommt MUSSt du unbedingt in die Alte Markthalle, es ist wirklich ein Erlebnis.

Etwas weiter östlich liegt Rethymnon (nicht in meinem Programm enthalten).

Rethymnon, Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und das Verwaltungs- und Handelszentrum der Umgebung, ist die kleinste der historischen Städte Kretas. Die malerische Stadt ist von Erdbeben verschont geblieben und hat sich ihre Mischung aus östlicher Mystik und westlicher Erhabenheit bewahrt. Es gibt zahlreiche venezianische Häuser und Kirchen; letztere wurden während der Zeit der Türkenherrschaft in Moscheen umgewandelt. Um seine Fortezza (Festung) herum gruppiert, wird Rethymnon einen unmittelbaren und bleibenden Eindruck auf die Besucher machen, wozu zweifellos sein stillgelegtes Minarett beitragen wird.

Spili ist eine kleine Stadt im Zentrum von Kreta zwischen Rethimno an der Nordküste und Agia Galini an der Südküste. Wer mit dem Auto durch Spili fährt, sollte sich das Städtchen anschauen, es lohnt sich.

Der Brunnen von Spili ist sicherlich die bekannteste Sehenswürdigkeit der Gemeinde. Aus den etwa 25 Löwenköpfen im Brunnen fließt im Sommer herrlich erfrischendes, kühles Wasser. Der Löwenkopfbrunnen von Spili ist aus dem 16. Jahrhundert, das Wasser stammt aus einer Quelle über der Stadt.

Weitere erwähnenswerte Städtle sind Sougia und Paleochora, beide sind auf jeden Fall ein Besuch wert. Sougia kann man mit der Wanderung durch die Agia Irini-Schlucht verbinden.

Beim nächsten Mal wird es um die leckeren Speisen, Unterkünfte und die urigen Tavernen gehen, bleib dabei. Hallo ihr lieben, heute geht es um Unterkünfte, Tavernen und Speisen des Westens:

Fangen wir mit einer Unterkunft in der Mitte des Westens an. Sie liegt sehr Zentral und ist daher für mehrere Ausflüge zu empfehlen. Zoi`s House, eine ganze Wohnung mit viel Platz, 2 Schlafzimmern und ein Schlafzimmer mit Stockbetten für Kinder. Voll ausgestattete Küche und großem Bad. Wer Ruhe haben möchte ist hier genau richtig, da diese Unterkunft etwas außerhalb von Kandanos liegt. In Kandanos gibt es 3 Tavernen, mein Favorit ist „to mesostrato“. Mit sehr freundlichen Bedinungen und leckerem Essen.

Von dieser Unterkunft aus sind auch die Ziele: Agia Irini Schlucht, Samaria-Schlucht und Elafonisi, sowie Sougia und Paleochore leicht zu erreichen. Weiter östlich im Westen (zwischen Chania und Rethymnon, um Georgiopoli) ist es schon etwas schwieriger mit Apartments, dort befinden sich eher kleine Hotels, für Gruppen sind eher Villen zu empfehlen. Da hier mehr Tourismus herrscht sind auch die Preise etwas höher als zb. in Kandanos. Doch auch hier gibt es ein paar Tavernen, die sehr ursprünglich und Preiswert sind. Eine davon ist in Nipos die andere ist Koumpes /Ilias Bar/taverna.

Manche dieser Tavernen sind bei „von Topf zu Topf“ enthalten. Preislich liegt ein Abendessen mit Vor und Nachspeisen, Getränke im Schnitt bei bei ungefähr 12 – 18 €, doch wenn man weiss wo, kanns auch schon mal bei nur 6,50 € liegen :-))

Weitere Sehenswürdigkeiten sind ein Quellsee bei Kavallos in dem man baden kann und auch mit einem Tretboot zu bestimmten Stellen fahren kann um Wasserschildkröten und Wasserschlangen zu beobachten. Ein art Künstlerdorf bei Kalyves, also ein Dorf das von einem Künstler gebaut wurde ist ein echter Augenöffner.

Nun, das war es erst mal mit dem Wilden Westen Kretas, doch bald kannst du von „Kretas unberührtem Osten“ lesen.

Kretas unberührter Osten.

Was gibt es hier zu erleben? Da der Osten noch nicht ganz so erschlossen ist wie der Westen ist auch noch nicht ganz so viel Tourismus hier angekommen. Doch es lohnt sich. Der Blick liegt hier eher auf dem Erleben der Natur, die Natürlichkeit von Land und Leute, wie man so schön sagt. Die 4 bekanntesten Schluchten die es zu bewandern gilt.

Die Richtysschlucht ist eine gut markierte, manchmal mit leichen Kletterpartien einfach zu bewältigende Schlucht, die etwa 1,5 Stunden dauert (also 3 Std hin und zurück) aber man wird mit einer kleinen Lagune mit Wasserfall in der man sich erfrischen kann, belohnt. Man geht hier häufig im Schatten unter einem Oleanderdach und Feigenbäumen, manchmal hängen Lianen rum und man ist versucht sich wie Tarzan zu fühlen :-)). Manchmal, je nach Jahreszeit, wird die Wanderung durch einen fast ohrenbetäubenden Lärm der Zikaden begleitet.

Das Tal der Toten. Eine leichte von 1,5 – 2 Stunden dauernde Wanderung in einem eher offenen Tal, in dem es so gut wie keinen Schatten gibt. (Hut und viel Wasser mitnehmen). Belohnt wird man mit den Überresten minoischer Kultur, vielen kleinen Tavernen und einem schönen Strand. Zurück geht’s mit dem Bus (der manchmal fährt), per Anhalter, man kann aber auch, wenn es nicht zu warm ist zurück laufen.

Schlucht von Chochlakies. Diese Schlucht kann man machen, muss man aber nicht. Sie ist sehr anstrengend, da sie lange strecken auf runden Flussbettsteinen geht. Jedoch wird man mit einem einsamen Strand belohnt. Sie dauert jeweils ca 1,5 bis 2 Std pro Weg und ist auch schattenlos.

Die in der Nähe von Mirtos gelegene Sarakinas-Schlucht: Sie ist meine persönliche Liebligsschlucht, in der auch im Sommer ein Bach fliesst, den man desöfteren durchqueren muss. Daher ist hier geeigneten Schuhwerk wichtig. Ich nehme immer Trekking-Sandalen. Auch hier gibt es manche Stellen die es zu Überwinden gilt. Auch hier gibt es unter Wasserfällen Erfrischungsmöglichkeiten.

Die Strände des Ostens:

Sie nicht nicht ganz so späktakulär wie im Westen, dafür deutlich weniger frequentiert.

Fangen wir mit dem Bekanntesten an: Vai, der Strand der 1000 Palmen ist der touristischste Stand im Osten. Man liegt hier im Schatten von Palmen, weicher Sand und glasklares Wasser. Auch eine Taverne ist vor Ort. Über einen kleinen Berg gelangt man zu einen FKK Strand, aber leider ohne Schatten.

Mein absoluter Favorit-Strand ist Itanos. Er besteht aus drei verschiedenen Stränden, ohne Schatten dafür Sand, wenig Schatten steinig und mit Schatten unter einer Palme, dafür mit minoischer (bis ca. 1200 BC) und römischer Kultur, bzw was davon übrig ist.

Im südlichern Teil des Ostens befindet sich an einer „Abbruchkante“ ein schöner Strandabschnitt Paralia Karavopetra, auch hier seichtes und glasklares Wasser, mit schönem feinen Sand.

In Mirtos selbst gibt es einen recht langen Kiesstrand, der aber recht schnell ins Wasser abfällt. Beim nächsten mal gibt es einen kleinen Überblick der Städtle und der Sehenswürdigkeiten.

Agio Nikolaus, Sitia, die Leprainsel, Kloster Toplu

Heute geht es um die Städtle und Sehenswürdigkeiten im Osten Kretas.

Fangen wir mit Agio Nikolaos an, die wie ich finde am schönsten der Städtle im Osten ist.

Die Stadt, steht unter dem Schutz des hl. Nikolaus.

Außer als Urlaubsort ist Agios Nikolaos vor allem als Verwaltungszentrum für ganz Ostkreta von Bedeutung. Das verleiht dem Städtchen trotz aller Fremden noch immer viel Authentizität. Eine Altstadt fehlt, denn in seiner heutigen Gestalt ist der Ort noch jung. Eine lange Geschichte hat er trotzdem aufzuweisen. Schon vor 2700 Jahren lag hier mit 'Kamara' der kleine Hafenort des antiken Stadtstaates Lato. In byzantinischer Zeit florierte eine kleine Siedlung, im 13. Jh. errichteten genuesische Kreuzfahrer und Kaufleute auf einem der Hügel eine Burg.

Die Küstenlinie ist lang und vielfach geschwungen, ein kleiner Binnensee mit Verbindung zum Meer dient als Hafen für Fischerboote.

Auf jeden Fall lädt sie zum Bummeln und einkaufen ein und es ist sehr Lohnenswert sie gesehen zu haben.

Weiter Richtung Osten kommen wir nach Sitia.

Die malerische Hafenstadt Sitia hat knapp 10.000 Einwohner. Es ist drittgrößte Stadt im Regionalbezirk Lasithi. Sitia liegt an der letzten großen Bucht der Nordküste Kretas, im Osten der Mittelmeerinsel.

Terrassenförmig ziehen sich Gassen und Häuser an der weiten Bucht entlang. Treppengassen durchbrechen die Querstraßen und führen zu den Resten des venezianischen Burg Kazarma hinauf.

Sitia ist das landwirtschaftliche Zentrum von Ostkreta. Hier befinden sich Werkstätten und Geschäfte für die Bauern aus der Umgebung. Überwiegend werden in der Region Oliven und Wein angebaut.

Schaf- und Ziegenzucht ist weit verbreitet. Tourismus ist noch eher Nebensache. Entlang der schön angelegten Hafenpromenade mit Palmen liegen Tavernen, Bars, Restaurants und einige kleine Hotels.

Die Berge, die sich auf etwa achthundert Meter Höhe hinter der Stadt erheben, sind hier sanft geschwungen, anders als in Zentral- und Westkreta. 

An der Promenade lässt es sich gut in den vielen Tavernen sitzen und das Essen geniessen.

Irapetra die südlichste Stadt Europas.

Ierapetra war in der Antike schon eine Handelsstadt, die sich viel mit Nordafrika austauschte. Das Wahrzeichen Ierapetras ist das venezianische Kastell aus dem 17. Jahrhundert, das sich an der Westseite des Hafens befindet. Ierapetra hat eine für Kreta seltene Uferpromenade (ca. 800 Meter lang) mit vielen Tavernen und Cafes. Von hier aus fahren Boote zu der vorgelagerten Insel "Chrissi Island". Die höchste Erhebung im Hinterland von Ierapetra ist der Berg "Spathi" mit 2148 Meter. Die Region um Ierapetra ist die wärmste Region Europas. Nicht selten klettern die Temperaturen im Sommer über 40 Grad. Die Nähe zum afrikanischen Kontinent ist nicht weit. Sichtbar werden die orientalischen Einflüsse durch die Überreste des Osmanischen Reiches, wie z.B. die Moschee, dem Minarett und dem Brunnenhaus im Stadtzentrum. 
Napoleon startete von Ierapetra seine Fahrt nach Ägypten. Alle Herrscher Kretas erkannten die strategische Wichtigkeit Ierapetras. Die alten Griechen nannten Ierapetra, auf Altgriechisch "Hierapytna", was Tor zu Afrika bedeutete. Für Römer, Araber und Venezianer blieb Ierapetra das Drehkreuz zwischen den Kontinenten.

Kloster Toplou

Das Kloster Toplou, liegt im Osten der Insel Kreta, ca. 20 km von Sitia entfernt. Gegründet wurde es wahrscheinlich im 14. Jahrhundert. 

Der Name Toplou stammt aus dem türkischen toplu und bedeutet so viel wie „ein Gebäude, das über eine Kanone verfügt“ oder „ordentlich“.

Im Laufe der wechselvollen Geschichte wurde das Kloster mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Heute zeigt sich das Kloster als aufwändig rekonstruiert und präsentiert sich den zahlreichen Besuchern als kleines Schmuckstück. Vor langer Zeit waren die Mönche des Klosters Selbstversorger, eine restaurierte alte Windmühle im äußeren Hof zeugt davon.

Berühmt ist das Kloster für sein Ikonen-Museum, in dem die Großikone des damals 25 Jahre alten Malers Joannis Kornaros aus dem Jahr 1770, aufbewahrt wird. Diese Großikone zählt zu den bedeutendsten sakralen Kunstwerken der orthodoxen griechischen Kirche und bringt heute zahlreiche Kunstinteressierte ins Kloster.

Spinalonga, Kretas düstere Vergangenheit.

Der Kretische Staat beschloss eine Zwangsunterbringung aller Leprakranken Kretas auf Spinalonga. Die ersten 251 Leprakranken kamen am 13. Oktober 1904 auf die Insel. Nach der Vereinigung Kretas mit Griechenland 1913 folgten weitere aus allen Teilen des Landes. Die Leprakranken lebten zunächst unter schwierigsten Bedingungen auf der Insel und bewohnten die alten Häuser der muslimischen Siedlung. Erst in den 1930er Jahren verbesserte sich die Lage aufgrund verschiedener Initiativen. 1935 lebten in etwa 300 Patienten auf Spinalonga. Pro Woche verstarb ungefähr ein Patient und ein neuer Patient erreichte die Insel. Mit staatlichen Mitteln wurden 1939 neue Gebäude errichtet und eine Ringstraße um die Insel angelegt. Dabei wurden Teile der alten venezianischen Festungsmauer zerstört. Ab 1948 führte die Anwendung neuer Medikamente auf Spinalonga zu erhöhten Heilungsraten. Ab diesem Zeitpunkt durften geheilte Patienten die Insel verlassen. Bis 1957 war Spinalonga Leprastation und damit eine der letzten Leprakolonien Europas. Der letzte Einwohner, ein Priester, verließ die Insel 1962.

Soderle, fürs erste solls das von Kretas unberührtem Osten erst mal gewesen sein,

wer Fragen hat oder diese tolle Gegend live erleben möchte, kann sich sehr gerne an mich wenden.

Ich habe vor kurzem ein kleines Reiseunternehmen in Aspach gegründet, dass sich an all die Menschen richtet, die keine lust mehr haben alleine zu verreisen.

Ich biete nun eine Möglichkeit, einfach und ohne sich um alles kümmern zu müssen, also nur den Urlaub geniessen, tolle Wander und Schlemmerreisen auf Kreta an.

Wenn du also gerne wanderst und fit für neue Erlebnisse bist, dann schau doch einfach mal unter: www.alleinreisen.eu hier kannst du alle meine Angebote für dich finden.

Urlaub schon geplant? Wie wäre es damit?

Ausflug in das „Stein-Dorf“ bei Kalives. Das von einem kretischen Künstler in vielen Jahren erbaute steinerne Dorf ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Erst denkt man:“naja“ aber wenn man weiter rein geht wird es immer unglaublicher. Ich will hier nicht zu viel verraten, um die Überraschung nicht zu vertun, und es lohnt sich wirklich. Es kostet keinen Eintritt, wird jedoch erwartet das man etwas isst oder trinkt und das ist vollkommen in ordnung, denn das Essen ist echt lecker.

Danach geht’s noch ab nach Chania. Die, wie ich finde, die schönste Perle Kretas ist. Hier erwarten dich verwinkelte Gassen und tolle Motive. Denn die Stadt, eine der ältesten, ununterbrochen bewohnten Euopas (3500 BC), hat ihren ganz besonderen Reiz. Bestimmt auch weil sie von vielen Kulturen schon besetzt war. Römer, Osmanen und Venezier und alle haben ihre Spuren hinterlassen.

Natürlich kannan hier auch Shoppen, denn die vielen Touristenläden laden zum Bummeln und Kaufen ein, die vielen Tavernen, in denen sich gut sitzen lässt, laden zum verweilen und geniessen ein. Doch es ist natürlich auch recht touristisch, doch wenn man etwas Abseits des Mainstream geht wird man viele reizvollem Plätzchen finden.

Auch die Alte Markthalle ist einen Besuch wert, doch leider wird sie gerade renoviert, das kann also noch dauern :-)). Soderle, ich hoffe ich konnte dich ein wenig neugierig machen und du hast vielleicht lust bekommen dir diese wunderschöne Stadt einmal anzuschauen. Dieser Tag ist auch Teil meiner Schlemmerwoche vom 08.10. - 15.10.22 „von Topf zu Topf“ Kreta kulinarisch erleben. Und wenn du Fragen hast schreibe mir doch einfach einen Kommentar, oder mich mit einer PN direkt an. Gerne auch direkt telefonisch unter: 0176 787 130 44   Mehr Infos findest du hier:

https://www.alleinreisen.eu/schlemmerreise-von-topf-zu-topf

Tal der Toten, Beschreibung: Hast du Lust auf Kreta?

Na dann komm einfach mit, denn heute gehen wir in das Tal der Toten!

Diese einfach zu erwanderne Schlucht hat ihren Namen daher, dass die Minoer, die bis ca. 1200 BC auf Kreta angesiedelt waren, ihre Verstorbenen in den Hölen dieser Schlucht bestatteten.

Diese sehr sonnige und mit wenig Schatten begnadete Schlucht, beginnt mit einem leichten Abstieg von ca 100 Höhenmeter. Am Flussbett, das je nach Jahreszeit (im Frühjahr) noch etwas Wasser enthält geht man einem schmalen Pfad immer neben dem Flussbett entlang und kommt nach ca. 1,5 Stunden an das Ende der Schlucht. Unterwegs wird man viele Kräuter finden und vor allem von deren Duft nach Thymian, Salbei und Weinrauke benebelt werden.

Hier kommt man nun auf eine asphaltierte Straße der man nach links in Richtung Meer (Tavernen) folgt. Doch halt, hier gibt es ja noch etwas zu entdecken! Man kommt nämlich an interessanten Ausgrabungen aus minoischer Zeit vorbei. Wer also Kultur interessiert ist sollte sich diesen „Palast“ nicht entgehen lassen.

Fpr das leibliche Wohl kann man sehr gut in eine der am Strand gelegenen Tavernen einkehren und sich mit einem kühlen Getränk erfrischen. Auch lädt der Strand zu Baden ein, daher solte man auf keinen Fall die Badesachen vergessen.

Für diese Schlucht empfehle ich Wanderschuche oder mindestens Trekkingsandalen, das es beim Abstieg manchmal über scharfkantige Steine geht. Auch Wasser und eine Kopfbedeckung ist empfehlenswert.

Je nach Themperatur kann man die Schlucht auch wieder gut zurück wandern, wenn es jedoch zu warm ist (>30-35 Grad) kann man den Nachmittagbus nehmen, der einen zurück zum Auto bringt.

(Oder man fragt jemanden der zurück fährt ob er einen mitnimmt).

Schaut euch mal die Bilder an und ich freue mich wenn ich euch Lust gemacht habe Kreta kennen zu lernen. Und wenn du Fragen hast, schreibe mir doch einfach einen Kommentar.

Bleibt gesund und reiselustig, euer Stefan-Hoffmann.de